Worum es mir geht
Schon vor sechs Jahren hatte ich die Idee zu „Alles hat zwei Seiten“. Damals dachte ich dabei unter anderem an Ost und West, an unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen.
Heute denke ich: Eigentlich hat fast alles im Leben zwei Seiten – manchmal sogar drei oder vier. Und Schwierigkeiten miteinander gab es wohl schon immer.
Was mich inzwischen besonders beschäftigt, ist die Art, wie wir miteinander umgehen.
Ich wünsche mir mehr Mitgefühl, Respekt und Wertschätzung. Weniger schnelles Urteilen und dafür ein bisschen mehr Neugier auf den Menschen, der anders denkt, anders lebt oder andere Erfahrungen gemacht hat.
Ich muss nicht jede Meinung teilen. Und ich darf durchaus manchmal denken: Du meine Güte, wie kommt man denn darauf? 😉
Aber ich kann trotzdem zuhören, nachfragen und versuchen zu verstehen.
Denn hinter jeder Meinung steckt ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte, seinen Hoffnungen, Erfahrungen und sicher auch Enttäuschungen.
Auf der Seite möchte ich Gedanken teilen, zum Nachdenken anregen und vielleicht hier und da einen kleinen Perspektivwechsel ermöglichen.
Mit Neugier statt Vorurteil.
Mit Humor statt Verbissenheit.
Und mit etwas mehr Menschlichkeit im Gepäck.
Denn davon, finde ich, können wir alle ein bisschen mehr gebrauchen.
Und ich möchte dazu aufrufen, selbst in der aktuellen schwierigen Situation täglich auch das zu sehen, was bei allem Negativen auch an Positiven vorhanden ist.
Alles hat zwei Seiten: Das ist das Gute am Schlechten – und das Schlechte am Guten (Werner Mitsch)